Angsthaken / Stinger

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Einfacher AngsthakenAngsthaken und / oder Stinger sind Zusatzhaken, die bei Gummiködern (wie Gummifischen und Twistern), sowie Köderfischen (z.B. am Fireball-Jig) ihre Verwendung finden. Gummifische werden eigentlich hauptsächlich an Jigköpfen befestigt, diese Jigs besitzen einen Haupthaken, der im vorderen bis mittleren Bereich des Köders austritt. Um die Bissausbeute zu erhöhen, empfiehlt es sich also einen Angsthaken, oder Stinger zu verwenden. Der Köder erhält dadurch eine weitere Stelle, an dem der Fisch effektiv „zupacken kann“ und damit auch gehakt werden kann.

Der Stinger ist ein Angst-Haken, der durch eine Verlängerung in Form eines (Stahl)Vorfachs, die Befestigung am Köder mit einem bestimmten Abstand zulässt. Die vordere Schlaufe des Stingers wird einfach über das Öhr des Jighakens geschoben und ist damit am Köder fixiert. (Anderenfalls kann man sich auch mit einem Karabiner, oder Sprengring behelfen.)
Stinger

Die Länge des Stingers sollte immer individuell auf den jeweiligen Köder abgestimmt werden.
Wie das ganze System dann aussehen könnte, seht Ihr hier:

Stinger Angsthaken
Stinger Angsthaken

 

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Bei großen bis sehr großen Gummifischen kann es durchaus Sinn machen, mehrere Angsthaken/Stinger zu befestigen. Der hier abgebildete Gufi (Gummifisch) hat eine Länge von ca. 23 cm. Mit 2 Angsthaken kann man damit die Chance erhöhen, einen Biss zu verwerten.
2 Stinger-System
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Der Mehraufwand, den man durch das Verlegen des Stingers im Inneren des Köders hat, bringt unserer Meinung nach nur einen maximal optischen Vorteil. Das Ganze hat nämlich einen entscheidenden Nachteil: Bei einem „anständigen“ Drill eines Fisches, der am Angsthaken gehakt wurde, kann der Köder regelrecht zerfetzt werden.
Wenn der Stinger außen am Köder vorbei führt, wird in der Regel bei einem Biss, nur der Angsthaken an der Einstichstelle des Köders ausgehakt.
Stinger innen

Gute Ergebnisse konnten wir auch mit Stingern erzielen, an denen kein Drilling befestigt war, sondern ein Ryderhaken. Es kamen gefühlt etwas weniger Hänger zustande, die Bissausbeute war aber der ähnlich, wie bei Stingern mit Drillingen/Twinexhaken.
Der kleinere Haken (des Ryderhakens) wird hierbei zur Befestigung in den Köder gestochen, der Ryderhaken steht damit nur auf einer Seite ab.
Stinger mit Ryderhaken

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3 Kommentare

  1. Hallo Alex,

    wie schon angedeutet, den Stinger durch den Körper des Gufis zu legen, ist sicher eine optisch ansprechende Lösung.
    Wie Du aber schon richtig festgestellt hast, der Gufi wird dies sicher nicht sehr lange überleben…
    …aber Versuch macht ja kluch 😉

    Viele Grüße
    Patrick

  2. Schöne Erklärung und die Bilder sind sehr gut. Das letzte Bild Angsthaken durch den Gufi werde ich mal austesten. Natürlich steigt die Hängergefahr aber der Haken würde sehr gut sitzen. Was ich hier als Nachteil ansehe, sollte mal ein richtig großer Brocken beißen schneidet er den Gufi in zwei hälften.

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